Hat die intratumorale Heterogenität in Glioblastomen Einfluss auf die Prognose?

Zusammen mit unserer fleißigen Doktorandin Karoline Mayer hat Dr. med. Friederike Liesche-Starnecker die Heterogenität von Glioblastomen nochmal ganz genau auseinandergenommen.

Von 38 Tumoren haben wir dafür zahlreiche immunhistochemische Färbungen (ALDH1A3, EGFR, GFAP, Iba1,
Olig2, p53 and Mib1) angefertigt und ausgewertet. Für jeden Tumor wurden anschließend „Areas of Interest“
(AoI) bestimmt und über Clustering-Methoden zwei Subtypen definiert. Interessanterweise konnten wir zeigen,
dass Tumoren, die AoI mit unterschiedlicher Subtypen-Zuordnung aufwiesen, ein schlechteres Outcome hatten
als solche, deren AoI alle dem gleichen Subtyp untergeordnet worden sind. Das ist sicherlich eine Erkenntnis,
die wir weiterverfolgen werden.
Hier geht es zur Publikation:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33066251/

Bild aus: Liesche-Starnecker, F., et al., Immunohistochemically Characterized Intratumoral Heterogeneity Is a
Prognostic Marker in Human Glioblastoma. Cancers (Basel), 2020. 12(10).